Am Samstag, 5. September, gestalteten zehn Kinder der 5. Klasse gemeinsam mit ihrer Katechetin Regula Soom und Seelsorgerin Simone Häfliger einen Familiengottesdienst. Musikalisch begleitet wurde die Feier von Marimbaphonschülerinnen und -schülern der Musikschule MSOSS sowie von Niklas Bühler am E-Piano und an der Orgel.
Unter dem Motto «Musik verbindet» führten die Kinder der 5.Klasse das Rollenspiel «Das grosse Fest der Instrumente» auf.
Darin streiten verschiedene Instrumente darüber, welches das Wichtigste sei. Erst als der Dirigent eingreift, erkennen sie: Musik entsteht nur, wenn man einander zuhört und gemeinsam spielt. Jedes Instrument hat seinen eigenen Klang und seine besondere Aufgabe. Wenn alle aufeinander hören und miteinander spielen, dann entsteht etwas, das keiner alleine schaffen kann, nämlich Musik! Diesen Gedanken griff Regula Soom auf und übertrug ihn auf das Zusammenleben der Menschen. Jeder Mensch ist einzigartig, besitzt eigene Fähigkeiten und trägt zum Gelingen einer Gemeinschaft bei.
Alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher durften deshalb ihre persönliche Stärke auf eine aus farbigem Papier ausgeschnittene Note schreiben. Anschliessend wurden die Noten an Seilen befestigt, die ein Notensystem darstellten. So entstand aus vielen einzelnen Tönen eine gemeinsame Melodie. In ihrer Ansprache ermutigte Simone Häfliger die Anwesenden, ihren eigenen «Ton» einzubringen: Jeder Mensch sei ein wichtiger Teil der grossen Gottesmelodie. Besonders berührend war auch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Die warmen Marimbaphonklänge, gespielt von Amélie Dubs, Eliah Baumann und Lian Häne (Schülerinnen und Schüler von Martina Balz, MSOSS), begeisterten die Zuhörerinnen und Zuhörer.
Niklas Bühler verlieh der Feier mit E-Piano und Orgel eine festliche Atmosphäre. Nach dem Gottesdienst waren alle Kinder ab der 3. Klasse ins Pfarreiheim zu einem Kinoabend eingeladen. Mit Hot Dogs und Popcorn, serviert vom «Kafi Chelemuus», genossen rund 30 Kinder den Film «Sing», der perfekt zum Thema passte. Glücklich und erfüllt von schönen Klängen und Gemeinschaft machten sie sich beim Eindunkeln auf den Heimweg.
Text und Fotos: Judith Häne
