Am 21. September 2025 wurde in der ganzen Schweiz der eidgenössische Bettag begangen. Unter dem diesjährigen Motto «Hoffnung» riefen die katholische, die reformierte und die christkatholische Landeskirche gemeinsam mit der Islamischen Gemeinde Luzern sowie der Luzerner Regierung dazu auf, einander zuzuhören und an das Gute zu glauben.
Die Pfarreien Rain, Römerswil und Hildisrieden pflegen seit 38 Jahren die Tradition einer gemeinsamen Bettagsfeier.
Premiere in Traselingen
Dank des schönen Herbstwetters konnte die Feier erstmals oberhalb der St. Antonius-Kapelle in Traselingen stattfinden. Viele Gläubige aus den drei Gemeinden machten sich auf den Weg, um den festlichen Gottesdienst inmitten des kraftvollen Waldes mitzuerleben. Begrüsst wurden sie von Markus Ries, Seelsorger von Rain und Hildisrieden, von Max Ammann, Seelsorger in Römerswil, sowie von Marie-Luise Blum, Pfarrerin der reformierten Kirche Hochdorf.
Die Predigt leitete Max Ammann mit einem Bibelwort aus dem 1. Petrusbrief ein: «Seid immer bereit Rechenschaft abzugeben über den Grund eurer Hoffnung. Antwortet taktvoll und beschwingt.»
Im Anschluss ermutigte Marie-Luise Blum die Anwesenden sich selbst zu fragen, worin ihr persönlicher Grund der Hoffnung liegt. Mit einem mit Gemüse gefüllten Kochtopf veranschaulichte sie ihre vier persönlichen Aspekte der Hoffnung – wie bei einem Gericht, das aus verschiedenen Zutaten besteht. Den Abschluss der Predigt bildete das Gedicht «Ich bin vergnügt» des deutschen Kabarettisten und Schriftsteller Hans-Dieter Hüsch, vorgetragen von Markus Ries.
Für die musikalische Umrahmung sorgte nicht nur das Zwitschern der Vögel: Der Kirchenchor Rain, unter der Leitung von Petra Galliker sowie die Musikgesellschaft Hildisrieden unter der Leitung von Peter Stadelmann bereicherten die Feier mit stimmungsvollen Liedern.
Traditioneller Bettags-Apéro
Wie es zur Tradition gehört, fand im Anschluss an die Feier ein gemeinsamer Apéro statt. Die Kirchenräte der drei Berghofgemeinden luden zu Most, Käse und Brot ein – eine Gelegenheit zum geselligen Austausch und um das Thema Hoffnung auch beim gemütlichen Beisammensein weiterklingen zu lassen. Nebenbei durften die Anwesenden ein kleines Konzert der Musikgesellschaft Hildisrieden geniessen.
Dank an die Landbesitzer
Ein besonderer Dank geht hier an die Grundeigentümer, die ihre Flächen sowohl für die Feier als auch für die Parkierung zur Verfügung stellten. Ohne dieses Entgegenkommen wäre die Durchführung an diesem neuen Ort nicht möglich gewesen.
Die Berghofpfarreien


