Heuer passte es dem Kalender gemäss, dass der Gedenktag der heiligen Margareta, 20. Juli an einem Sonntag war.
iesen Gedenktag zu Ehren der Nothelferin feiert die Pfarrei Hildisrieden mit den Bewohnern von Ohmelinge und den auswärtigen Angehörigen in der Hochsommerzeit bei ihrem schmucken „Chäppeli“. Erich Hausheer stand dem Gottesdienst vor und stellte die junge Christin, eine selbstbewusste Frau vor, die an der Wende vom dritten ins vierte Jahrhundert lebte. Sie möge mit ihrem treuen Glauben uns ein Vorbild sein. Sie wurde und wird, auch in Hildisrieden, in Notsituationen um Hilfe angerufen. Der Pfarreileiter begrüsste auch die zwölf anwesenden Namensträgerinnen der Tagesheiligen, die Margriten, Gritlis, Gretis, aus Rain und Hildisrieden, die jedes Jahr am Margaretatag zum Ohmelinger Heiligtum pilgern.
Maria und Marta, zwei ganz verschiedene Frauen
Die beiden Schwestern Marta und Maria werden in einem neutestamentlichen Text skizziert wie sie von Jesus besucht werden. Marta war damit beschäftigt das Essen vorzubereiten. Maria aber sitzt bei Jesus und hört ihm zu. Marta platzt der Kragen und sagt zu Jesus: „Sag ihr doch, sie soll sich doch auch im Haushalt engagieren“.Jesus meinte zu ihr:“ Mach dir doch keine Sorgen. Maria hat für sich das richtige gewählt.“ Erich Hausheer verglich in seiner Ansprache die zwei Frauen: „Beides ist wichtig, die Pflicht tun und Zuhören können. Die Seele darf nicht vergessen werden, auch sie braucht Nahrung. Wir sollten einesteils Marta sein, aber auch Maria, beide Eigenschaften sind gleichwertig. Ausgeglichenheit ist lebensnotwendig. Gebet soll das Arbeiten unterstützen. Der heilige Franz von Sales gibt uns einen guten Tipp: „Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit zum Gebet. Und wenn du keine Zeit hast, dann nimm dir eine Stunde.“
Alphorn und Akkordeon
Ursi Roth mit dem Alphorn und die einheimische Annemarie Stadelmann am Akkordeon verbreiteten heimatliche Stimmung in den Herzen der Anwesenden. Die Klänge und Melodien von „Matrona bavariae“, „Am Himmel stoht es Stärnli z`Nacht“, „Chumm mit i`Bärge“, Amazing Grace“ schenkten Zufriedenheit und ein gutes Gefühl zum mit nach Hause nehmen.
Der Präsident des Stiftungsrates, Jakob Estermann dankte allen für`s Dasein. und Mitfeiern. Er dankte auch für die Opferkerzli, welche die Lebensnöte, sowie die -freuden darstellen. Auch die manchen Batzen und Banknoten, die den Weg in die Kapellenkasse fanden, seien sehr sinnvoll. Damit können die Ohmelinger ihre Kapelle weiter pflegen und instand halten. Er dankte auch dem Apérospender Josef Zwinggi sowie der Firma Rüttimann für das zur Verfügung stellen der Sitzbänke. Solche Anlässe wie dieser bereichern das Kirchenjahr und den Wert des Zusammenseins.
Emil Barmet



