An Fronleichnam feierte die Pfarrei Hildisrieden mit den Erstkommunionkindern einen eindrücklichen Gottesdienst, welcher in ein geselliges Pfarreifest mündete.
Unterhalb der Kirche war alles vorbereitet für den festlichen Gottesdienst im Schatten der grossen Bäume mit Blick auf die Berge. Der Kirchenrat hatte zusammen mit dem Sakristaninnenteam Bänke und zusätzliche Zelte für den Schatten aufgestellt. So konnten die Erstkommunionkinder zusammen mit der Liturgiegruppe zu festlicher Musik zum Fronleichnamsgottesdienst einziehen – oder eben ausziehen- aus der Kirche auf den Outdoor-Festplatz.
Die Kinder gestalteten den Gottesdienst unter der Leitung ihrer Religionslehrperson Regula Soom engagiert mit und erklärten der grossen Festgemeinde: «Höt isch Fronliichnam: Das esch s`Fäscht vom Jesus. Mer fiirid ehn als euse Fründ. Jo, no meh! Mer fiired ehn als Brot vom Läbe. Er schänkt eus Läbes–Chraft ond Läbes–Freud.»
Bruder Bruno Fäh vom Kapuzinerkloster in Luzern feierte mit der Gemeinde die Eucharistie und betonte, dass Eucharistie übersetzt das grosse Dankgebet heisst. So dankte er für all das, was Gott uns schenkt. Die Kinder trugen eindrücklich den Weg der Jünger nach Emmaus vor, in dem zwei Jünger nach der Kreuzigung von Jesus niedergeschlagen aus Jerusalem ziehen und ihnen dabei ein Wanderer erklärt, wie sie dies verstehen können, bis sie beim gemeinsamen Essen entdeckten, dass es Jesus selber ist, der sie begleitet. Der Pfarreileiter Erich Hausheer-Leisibach erläuterte anschliessend, dass wir doch auch oft von unseren Gedanken und Sorgen bedrückt auf dem Weg sind und dabei den Überblick verlieren. Oft brauchen wir dann jemand, der von aussen kommt und uns den Sinn erklärt und uns begleitet. Dies schenkt uns Jesus mit all den Menschen, die seine Botschaft oft ganz alltäglich leben. Menschen wie du und ich.
Am Ende des Gottesdienstes, der musikalisch von der Gruppe «Adoray» mitgestaltet wurde, begleiteten alle Jesus im Zeichen des Heiligen Brotes in der Monstranz vom Festplatz unter Begleitung der Musikgesellschaft Hildisrieden durchs Dorf zur Kirche, wo noch ein kurzer Segen gespendet wurde.
Im Anschluss begleiteten die Musikantinnen und Musikanten unter Leitung des Vizedirigenten Stefan Barmet die Festgesellschaft zum Apéro auf dem Schulhausgelände.
Bei festlichen Blasmusikklängen durften die Anwesenden anstossen und die Erstkommunionkinder offerierten ihre selbstgebackenen Brote.
Im InPuls wurde derweil unter der Leitung von Julia und Georg Wieser schon fleissig im Risotto gerührt und die HotDog gewärmt, damit die muntere Schar sich danach an die wunderschön dekorierten Tische setzen konnte und von der Spurengruppe und ihren Helferinnen und Helfern bedient wurde.
Für weitere Unterhaltung sorgte die Clownin Eli mit ihren Ballonfiguren, welche Gross und Klein bezauberten und für die Kinder war Platz in der Turnhalle für Spiel und Spass. Nach einer kurzen Ansprache des Kirchenratspräsidenten Fritz Amrein, welcher die Wichtigkeit von gelebten Bräuchen betonte, genossen die Anwesenden noch eine feine Cremeschnitte, einen Kaffee und gute Gespräche.
Ein rundum gelungenes Pfarreifest 2025 hat die Botschaft von Jesus eindrücklich ins Hier und Heute umgesetzt und viele Mitfeiernde durften voller Lebensfreude und Lebenskraft nach Hause zurückkehren.
Bericht: Erich Hausheer-Leisibach
Fotos: Regula Soom und Jrena Knüsel



