Selbstverständlich, nicht immer spürbar – aber immer da.
Wasser für ist uns Menschen einfach selbstverständlich, ohne Wasser wäre das Leben gar nicht möglich. Gerade so kostbar und kraftvoll ist die Freundschaft mit Jesus. Jesus ist immer da, auch wenn wir es nicht merken. Wir dürfen uns ihm ganz anvertrauen. In diesem Sinn führten die gut vorbereiteten Drittklässler am Samstag, 3. Mai 2025 in der festlich in blau geschmückten Kirche die zahlreich erschienenen Eltern, Geschwister, Patinnen und Paten und Grosseltern im Grusswort in die Thematik ein.
Der Priester Thomas Sidler hielt die Heilige Messe, Erich Hausheer trug das Wort aus der Bibel vor und hielt die Ansprache frei sprechend und mitten in den Mitfeiernden vom Hauptgang aus. Andreas Wüest unterstützte sehr einfühlsam die besondere Feierlichkeit des Gottesdienstes mit dem E-Piano. Besonders eindrücklich war dies während der Meditation der Katechetin Regula Soom vor dem Empfang des heiligen Brotes. „Jesus, du sagst: Ich bin bei euch. Ich bin das Brot des Lebens“.
Der kleine Fisch Emil

Die Kinder legen zum Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ für jedes Kind eine persönlichen Stein in den Bach
Die Drittklässler spielten zusammen mit ihrer Katechetin die Geschichte des kleinen Fisches Emil, der irgendwo gehört hat, dass Wasser zum Leben notwendig ist. Dieses Wasser wollte er suchen, obwohl er seit Geburt in diesem Element lebt und nie daraus herauskam. Der Wal sagte ihm: „Weil Wasser für dich selbstverständlich war, und es immer um dich herum war, musstest du es suchen“.Erich Hausheer meinte in seiner Ansprache: „Selbstverständliches wird oft nicht geschätzt und wahrgenommen. Mit deinem „Rundherum“ musst du dich beschäftigen, es ernst nehmen und es schätzen lernen“. Er kam dann auf die heutige frohe Botschaft aus der Bibel zu sprechen. Die Begegnung mit der Frau am Jakobsbrunnen, er ein Jude, sie eine Frau aus Samaria. Gewohnheitsgemäss dürfte Jesus sie nicht anschauen, geschweige denn mit ihr reden. Sie war bekannt als Sünderin und erkannte Jesus nicht als göttliche Person. Erst später spürte sie, dass Jesus alles von ihr wusste. „Das Wichtigste im Leben ist oft nicht weit weg, sondern ganz nahe. Gerade heute ist das Wichtigste im Leben, nämlich Jesus, ganz nahe bei dir. Jesus nimmt dich so an, wie du bist, auch mit deinen Schwächen. Geniesse diesen Moment in deiner ersten Begegnung mit Jesus im heiligen Brot.
Mit dem Ständli der Musikgesellschaft Hildisrieden gab es spontane Begegnungen und Gespräche. Das Festgefühl kam auch mit zum familieninternen Mal zu Hause oder im Restaurant.
Das Fest dieser Begegnung mit Jesus behielt auch nach dem Auszug aus der Kirche seine Wirkung. Beim Apéro für alle, organisiert und gesponsert vom Kirchenrat.
Text: Emil Barmet, Foto: Heidi Fleischli








