Die Familien mit den Stangenpalmen, die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler mit ihren selbst gestalteten Stangenkreuzen und die Pfarreiangehörigen erlebten die feierliche Palmsegnung vor der hl. Messe auf dem Kirchenvorplatz. Der Pfarreileiter Erich Hausheer und der Priester Thomas Sidler erwähnten, dass mit den Palmen auch die Macher und die anwesenden Gläubigen, den Segen nach Hause bringen und dort Frieden, gute Stimmung und Freude ausstrahlen dürfen.
Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse mit Katechetin Regula Soom wirkten auch im darauf folgenden Gottesdienst mit. Mit ihrem Rollenspiel stellten sie vor, was im Esel Polo wohl vorgehen musste, als er Jesus in die Stadt Jerusalem hineintrug. Erich Hausheer sagte in seinem Predigtwort, dass Jesus nicht als König im üblichen Prunk auftreten wollte. In der Vorstellung der damaligen Menschen hätte er wohl wie die regierenden Römer auf einem schönen Rössli in Jerusalem eintreten sollen. Jesus entschloss sich als König auch für die „Normalen“ auf einem Esel daherzukommen. Er wählte dieses Tier, weil es der nächste Gefährte der armen Menschen war. Esel galten als sehr bedacht, schlau und, wenn sie mit Menschen im Einklang stehen, als zuverlässig, loyal und mutig. Während der Ansprache des Pfarreileiters durften die kleineren Kinder ein Palmbüschel verzieren, das sie anschliessend mit nach Hause nehmen durften.
Anschliessend an die liturgische Feier waren alle Anwesenden ins Pfarreizentrum, umfunktioniert zum „Kafi Chilemuus“, eingeladen zu einem Getränk und Kuchen. Emil Barmet





